Dezember 2020

Dezember

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Bleibe bei uns, denn es wird Abend, und der Tag hat sich geneigt!
Lukas 24,29

Zwei Freunde waren unterwegs nach Emmaus. Auf dem Weg hatte sich ein Fremder ihnen angeschlossen und am Ende ihrer Reise luden sie ihn ein, zum Essen zu bleiben. Ganz offenbar hatten sie seine Gesellschaft genossen. Seine Worte gaben ihnen auf geheimnisvolle Weise Hoffnung. Sie wollten ihn keinesfalls einfach weiterziehen lassen. Sie sagten: „Bleibe bei uns, denn es wird Abend, und der Tag hat sich geneigt!“ Der Fremde nimmt ihre Einladung an - und während des Abendessens passiert etwas Erstaunliches: Es stellt sich heraus, dass sie diesen Mann kennen, es ist ihr Herr und Lehrer, Jesus von Nazareth. Warum hatten sie ihn unterwegs nicht erkannt? Vor wenigen Tagen war er vor ihren Augen an ein Kreuz geschlagen worden und gestorben. Nun saß er lebendig mit ihnen am Tisch. Alles ergab plötzlich Sinn. Er war von den Toten auferstanden. Das Wunder war vor ihren Augen geschehen. Jeder Mensch bekommt manchmal eine Ahnung davon, dass er auf seinem Lebensweg nicht allein ist und dass es eine tief greifende Hoffnung gibt. Schiebt man diese Momente der Schwäche beiseite, oder wagt man weiterzudenken? Ist die Bibel für Sie ein interessantes, etwas unverständliches Buch? Merken Sie, dass sie Bedeutendes enthält, aber Sie kommen nicht weiter? Oder wissen Sie nicht, was sie von alldem halten sollen? Fragen Sie Gott selbst, rechnen Sie mit der Möglichkeit, dass er auf Ihre Fragen antwortet. Dann werden Sie einem Freund begegnen und sich wundern, wie Ihnen das vorher entgehen konnte. Das Puzzle fügt sich zusammen, wenn wir Jesus bitten, bei uns zu bleiben.