Ich will vergessen, was hinter mir liegt, und schaue nur noch auf das Ziel vor mir.
Philipper 3, 13
Inmitten der afrikanischen Savanne beobachtete ich fasziniert dieses Gepardenweibchen bei der Jagd. Im Unterschied zu den Männchen, jagen die Weibchen meist als Einzelgänger. Ihr Blick ist einzig auf das vor ihr liegende Ziel gerichtet. Nichts kann sie ablenken, auch nicht das wiederholte Klicken meiner Kamera. – Diese Fokussierung ist auch in den großen Fragen des Lebens wichtig. Der Apostel Paulus schreibt: „Ich will vergessen, was hinter mir liegt, und schaue nur noch auf das Ziel vor mir.“ Oft raubt uns der Ballast der Vergangenheit die Kraft, nach vorne zu gehen. Fehler, Enttäuschungen, Schuld oder verpasste Chancen belasten uns im Alltag. Wir können die Vergangenheit nicht ungeschehen machen, doch Gott lädt uns ein, loszulassen. In Jesus Christus ermöglicht er einen echten Neuanfang – unabhängig von dem, was hinter uns liegt. Diese Neuausrichtung gelingt niemals aus eigener Kraft. Nur Jesus Christus kann vergeben und befreien. Er will uns eine neue Perspektive und ein neues Ziel schenken.