November 2020

November

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Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, der wird niemals mehr Durst haben.
Johannes 4,14

In diesem Monat feiert man in Österreich Allerheiligen und den ersten Advent. – Gedenken an die Verstorbenen und das Warten auf den, der Leben bringt, Jesus, liegen nahe beieinander. Das Fest seiner Geburt nähert sich. Jesus Christus selbst sagte, wie Johannes berichtet, dass in der Begegnung mit ihm Durst ein für alle Mal gestillt wird. Zu seiner Zeit und an diesem Ort war eine solche Metapher sehr deutlich. Nur einige Kilometer entfernt begann die Wüste, Wasser aus tiefen Brunnen war eine Kostbarkeit. In der jüdischen Kultur gab es eine Zeremonie des Wasserschöpfens, die das Laubhüttenfest begleitete. Es wurden Psalmen zitiert, die mit Regen zu tun haben. – Auch wir sehen Wasser als Synonym für Leben. Mit Jesus bekommt das Leben eine neue Qualität. Viele Fragen nach dem Woher und Wohin und dem Sinn unseres Daseins werden beantwortet, dieser Durst wird gestillt. Aus der Wüste unseres Lebens wird eine Oase der Dankbarkeit und des Segens im Wissen „niemals mehr Durst haben“ zu müssen. Dieses Leben ist auch mit dem physischen Tod nicht vorbei. Es geht weiter. Jesus ist auferstanden und lebt ewig. Wer mit ihm lebt, ist in diese Ewigkeit eingetreten und bleibt in seiner Nähe. Die Szene, aus der unser Vers stammt, hat sich in Sychar in Samaria zugetragen. Jesus spricht mit einer Samariterin am Jakobsbrunnen und sie erkennt ihn als ihren Retter. Die Frau hatte den tiefen Sinn vom „Wasser des Lebens“ verstanden. Wir Christen wünschen uns, dass noch viele Menschen an so einen segensreichen Brunnen Jesus begegnen und neues Leben bekommen.