Mai 2019

Mai

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Darin offenbarte sich die Liebe Gottes zu uns, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben können.
1. Johannes 4,9

Ein ganz normaler Tag beim Militär. Jägerbataillon. Gefürchtete Übung ist die Hindernisbahn, besonders die 2 Meter tiefe und 3,5 Meter lange „Löwengrube“ aus Beton. Schütze Gernot ist nicht fit genug. Erschöpft vom Training, wagt er den Sprung in die Tiefe, aber dann schafft er die 90° Betonwand vor ihm nicht mehr. Immer wieder versucht er panisch, doch irgendwie raufzukommen. Alles schmerzt. Seine Hände bluten. Der Ausbilder schreit ihn zusammen. Gernot möchte sterben, er bricht in Tränen aus. Keiner ist da zur Hilfe. Wer ihm die Hand reichen will, riskiert Arrest. Die Kameraden verstecken ihre Verlegenheit hinter Spott, Opportunismus und Kadavergehorsam. Diese Geschichte hat mir ein Freund erzählt. Sie hat sich bei mir eingeprägt und ich erinnere mich immer daran, wenn ich in einem Tief bin, aus dem ich nicht weiß, wie ich da wieder rauskomme. Ja, auch im „richtigen Leben“ kann so etwas passieren. – Doch da gibt es einen, der es sich nicht nehmen lässt, Ihnen aus jeder auch noch so tiefen Tiefe herauszuhelfen. Diese Rettungsaktion hat ihm sein eigenes Leben gekostet. Letztlich sitzen wir alle in einer „Löwengrube“ des Todes. Schütze Gernot ist irgendwie rausgekommen aus der Bredouille, erzählt die Story jetzt vielleicht am Stammtisch. Aus der Todesgrube kommen wir nicht heraus, wenn uns nicht jemand die helfende Hand reicht: Jesus Christus, der Sohn Gottes. Er ist gekommen, damit wir durch ihn leben. Er hat uns in der Bibel sein Wort gegeben, dass er uns zum ewigen Leben rettet. Greifen Sie zu, nehmen Sie seine rettende Hand an, Sie werden es nicht bereuen.