Februar 2021

Februar
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Vorderseite / Rückseite

Du aber bist ein Gott, der vergibt. voll Liebe und Erbarmen bist du, voll Geduld und von grenzenloser Gnade. Du hast sie nicht im Stich gelassen.
Nehemia 9,17

Unter Nehemia kehrten etwa 445 v. Chr. einige Tausend Israeliten aus der Gefangenschaft in Babylon zurück in ihre alte Heimat. Sie erkennen, dass sie Gott trotz aller Schwierigkeiten nie im Stich gelassen hat, sie sehen und feiern ihn als einen Gott, der vergibt. Diese Sicht unterscheidet auch den christlichen Glauben von allen Religionen. Nirgendwo sonst hören wir von einem Gott, der vergibt. Alle Religionen fordern mehr oder weniger, dass man sich durch eigene Leistung „bessert“ und vielleicht einem höheren Wesen dadurch angenehm erscheint. Wenn wir sagen, dass der biblische Gott Menschen begegnet, dann auf der Basis der Vergebung. Das kann man gar nicht selbst machen. Niemand kann das Rad der Zeit zurückdrehen und Dinge reparieren, die längst vorbei sind. Außer Gott. Er kann Vergangenes und Gegenwärtiges vergeben, heilen, gut machen, weil Jesus Christus am Kreuz eine ewige, über alle Zeit erhabene Vergebung bewirkt hat. Sein einzigartiges Opfer wiegt alles auf.